
Bleiben Sie mit diesem
RSS-Feed auf dem Laufenden!
Am 17.10. trafen sich über 100 Experten aus der Automatisierungstechnik in der IHK-Akademie in Nürnberg zum 20. Automation Day. Der Veranstalter, die Fachgruppe Automatisierung des ASQF (Arbeitskreis Software Qualität und Fortbildung e.V.) unter der Leitung von Michael Sperber, infoteam Software AG, konnte wieder namhafte Referenten gewinnen, die in insgesamt 8 praxisorientierten Fachvorträgen das Thema "High-Performance Engineering" in allen Facetten beleuchteten.
Cyber Physical Systems - ein Enabler für High-Performance Engineering?, so lautete die Keynote von Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser, TU München. Die Optimierung der Engineering-Vorgänge in allen Disziplinen des Maschinen-und Anlagenbaus ist seit langem angestrebt. Prf. Vogel-Heuser erläuterte, wie neue Geschäftsprozesse, Beschreibungsmittel und Methoden, die häufig unter dem Stichwort Cyber Physical Systems zusammengefasst werden, hierzu die notwendige Unterstützung bieten können.
Siegfried Schülein, Baumüller, informierte zum Thema: Innovative Automatisierungslösungen durch effizienten Einsatz integrativer Technologien. Der Referent mit der weitesten Anreise war Prof. Valeriy Vyatkin, von der University of Auckland, Neuseeland. Sein Vortrag konzentrierte sich auf die Frage IEC 61499 Die neue IEC 61131? Er gab damit einen interessanten Einblick in sein langjähriges Forschungsgebiet und die erfolgreichen Beispiele aus der Praxis, wie sich verteilte Applikationen mit IEC 61499 leichter als mit IEC 61131 entwickeln lassen.
Den Anforderungsprozess in einem Restrukturierungsprojekt bei GE Jenbacher, erläuterte Mathias Denk, GE Jenbacher. Hier stand die abteilungsübergreifende Spezifikation der Anforderungen sowie deren Absicherung und Kommunikation mit Zulieferern im Vordergrund.
Im Anschluss daran zeigte Felix Rhöse, ITQ, "Engineering-Aspekte bei der Auswahl von Automatisierungsplattformen" auf. Welche Herausforderungen die Agile Softwareentwicklung in der Automatisierung" aufweist, war das Vortragthema von Philipp Salzgeber, Bachmann. Automatisierung in der Softwarequalitätssicherung - mehr Freiraum im Engineering für neue Produkte proklamierte Bruno Fellhauer, Schunk und hob die automatisierte Testdurchführung des Schunk-Antriebsreglers hervor, der als Basis für alle automatisierungstechnischen Schunk-Produkte dient. Testautomatisierung für Drive-Based Automation lautete das Thema von Raphael Dunker, SEW EURODRIVE. Er informierte über den Weg vom einfachen Antrieb bis zur ausgereiften Automatisierungslösung. Den Schlußvortrag übernahm Dr. Rainer Stetter und stellte die neu gegründete Stiftung Technik macht Spaß! und deren Aktivitäten in der Nachwuchsförderung in Schulen und Universitäten vor.
Wie schon in den vergangenen Jahren war der Automation Day geprägt nicht nur von den hochkarätigen Vorträgen, sondern vor allem auch durch die lebhafte und offene fachliche Diskussion im Plenum nach den Vorträgen und in den Pausen. Dank zahlreicher Sponsoren konnte der Automation Day auch 2011 kostenlos angeboten werden.
Eine kleine Bildergalerie finden Sie hier.


