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Erfolge, die Geschichte machen


ELSA schafft Planungssicherheit im Automationsprozess

Der neuentwickelte Elektronische Leitfaden für die systematische Softwareerstellung in Automatisierungsprojekten (ELSA) koordiniert erstmals die Disziplinen Softwareerstellung (SE), Mechanikerstellung (ME) und Hardwareerstellung (HE). Entscheidende Voraussetzung hierfür ist Tailoring, die individuelle Prozessanpassung im Unternehmen. Jetzt werden Unternehmen für die Pilotanwendung gesucht.
Am ELSA-Projekt beteiligte Firmen & Einrichtungen: Schaeffler KG, Arbeitsgemeinschaft Know-How Transfer e.V., Siemens AG, Corporate Technologie und infoteam Software GmbH.

 

„Sie bekommen diesen Großauftrag, wenn sie mir schriftlich diesen, mit hohen Konventionalstrafen abgesicherten, Liefertermin garantieren können.“ – „Wir stufen Sie im Rating hoch, wenn Ihre neue Automationsanlage vom Start an eine sehr gute ppm-Quote aufweist.“ Diese Worte, ausgesprochen von OEM-Kunden und Ratingexperten diverser Kapitalgeber bekommen Firmenvertreter - bei KMUs sind es oft die Geschäftsführer selbst - immer öfter zu hören. Um auf hart umkämpften globalen Märkten eine gute Wertschöpfung den eigenen Kunden zu erreichen, nehmen es Auftrag- und Geldgeber nicht mehr hin, das in der Planungssicherheit vieler Zulieferbetriebe oft ein schwarzes Loch klafft: Der Automationsaufbau, verursacht durch mangelnde Koordination der angewendeten Steuerungssoftware.

Hohe Kosten durch nachträgliche Fehlerbehebung

In vielen Betrieben ähnelt die Planung und Erstellung von Software in Automatisierungs-projekten mehr der Buchung einer Last Minute Reise als einem durchorganisierten Business. „Alles wird in letzter Minute geplant, man weis bis zuletzt nicht wo es hingeht und was es kostet. Keiner kann einem bis zuletzt sicher sagen, ob man überhaupt das gewünschte Ergebnis erhält.“ – erklärt ein Brancheninsider die oft aktuelle Praxis. Doch die Erfahrung zeigt, dass auch bei der Softwareerstellung in Automatisierungsprojekten ein besser systematisiertes Vorgehen dringend notwendig ist. Nicht nur um Qualitätsmängel und Terminverzug besser in den Griff zu bekommen, sondern insbesondere auch um die unverhältnismäßig hohen Kosten für die Behebung von Fehlern die erst in der Einsatzphase von Automatisierungssystemen entdeckt werden zu senken.

Die Automatisierungstechnik ist nicht gleichzusetzen mit der „klassischen“ Softwareentwicklung zum Beispiel eines Textverarbeitungssystems. Um diese Lücke in der Planungssicherheit hat sich die Projektgruppe „Softwareprozessmodell für die Automatisierungstechnik“ des "Automation Valley Nordbayern" die Aufgabe gestellt, ein Vorgehensmodell und einen Leitfaden zu entwickeln, der die Besonderheiten der Softwareerstellung in Automatisierungsprojekten gezielt berücksichtigt. So entstand also der „ELSA“ (Elektronischer Leitfaden für die systematische Softwareerstellung in Automatisierungsprojekten). Die Anwendung des ELSA und das damit verbundene systematische Vorgehen soll dazu dienen die Softwareerstellung in Automatisierungsprojekten planbarer und effizienter zu gestalten um damit nicht zuletzt die Wettbewerbsfähigkeit der Anbieter von Automatisierungstechnik zu steigern!

Der Anteil an Software in Automatisierungssystemen steigt unaufhaltsam. Software wird mehr und mehr zum maßgeblichen Faktor sowohl bezüglich der Leistungsfähigkeit als auch der Kosten zur Realisierung von Automatisierungssystemen.

 

 

 

 

 

 

ELSA: Mustervorlagen und Checklisten individuell zusammenstellen

ELSA ist ein Rahmenwerk, das den Anwender bei der Erstellung der Software in Automatisierungsprojekten unterstützen soll. Eine grundlegende Voraussetzung für den Einsatz des ELSA Rahmenwerkes ist das Tailoring. Dies ist das Maßschneidern der durch ELSA vorgegebenen Prozesse und das erstellen individueller Mustervorlagen und Checklisten entsprechend den übergeordneten Rahmenbedingungen zur Softwareerstellung in einem individuellen Unternehmen. Setzt man nun voraus, dass das Tailoring erfolgt ist, so kann man sich den Einsatz von ELSA im Planungs- und Erstellungsprozess der Software in einer Montagelinie wie folgt vorstellen: Der Einsatz von ELSA beginnt mit dem Start der Planung der Softwareerstellung. Dies sollte, wenn möglich natürlich mit dem Start des gesamten Automatisierungsprojektes zusammenfallen, die Erfahrung zeigt, dass dem sehr oft leider nicht so ist, daher wird dies durch das dem ELSA zu Grunde liegenden Softwareentwicklungsmodell auch berücksichtigt. Der Einsatz des ELSA orientiert sich im täglichen Gebrauch an den im Leitfaden hinterlegten Phasenmodell. Diese Phasen spiegeln den Ablauf des Softwareentwicklungsprojektes von der Planung bis zur Inbetriebnahme wieder. Die Besonderheit des ELSA liegt nun darin, dass genau diese Phasenbeschreibungen detailliert auf die Belange der Automatisierungstechnik eingehen. Dort findet er dann Vorgehensanleitungen, Erläuterungen Mustervorlagen und Checklisten die dabei helfen sollen die Phase des Softwareentwicklungsprojektes "ordentlich" durchzuführen.

Dies spiegelt sich insbesondere in der Koordination der Disziplinen Softwareerstellung (SE), Mechanikerstellung (ME) und Hardwareerstellung (HE)wieder.

 

 

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Kontakt

Andreas Turk

Key Account Manager

Fon: +49 9131 78 00 16
Email: Andreas.Turk
@infoteam.de

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