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Abstract:
Softwareentwicklungsprojekte nutzen als Prozessrahmen Vorgehensmodelle für die professionelle Durchführung der Engineering-Aufgaben unter Verzahnung der den gesamten Software-Lifecycle begleitenden Disziplinen Projektmanagement (PM) und Konfigurationsmanagement (KM).
Obwohl die einzelnen Disziplinen für sich genommen (in Modellen) hoch entwickelt und entsprechende Schnittstellen vorgesehen sind, kommt oftmals der Verzahnungsaspekt in realenProjekten viel zu kurz. Das Konfigurationsmanagement liefert einen guten Teil der Prozess- und Projektinfrastruktur und regelt bzw. optimiert die Kooperation der Teams. Sind Projekt- und Konfigurationsmanagement nicht richtig mit den Engineering-Diszplinen abgestimmt, oder wird erst in kritischen Projektphasen der Versuch unternommen ein durchgängiges reibungsloses Konfigurationsmanagement zu etablieren, führt dies oft zur Destabilisierung der Projekte, schwer kalkulierbaren Aufwänden und Kosten, sowie zu Verzögerungen bei der Produktauslieferung und zu mangelhafter Produktqualität.
Wie lassen sich verlässliche Releasezyklen und eine hohe Lieferqualität im Produkt- und Projektgeschäft trotz dynamischer Kundenanforderungen, großer Entwicklungsteams und geografisch verteilter Entwicklung erzielen?
Die Lösung liegt in der frühzeitigen Planung und im Einsatz von auf die spezifischen Softwareentwicklungsanforderungen im Unternehmen angepassten KM-Prozessen als Teil des Entwicklungsprozesses. KM ist als Teil des Projektes zu planen und als unterstützende Disziplin für Projekt- und Produktmanagement aktiv einzusetzen und zu managen.
Unterstützung liefern aus jahrelanger Erfahrungen heraus entwickelte KM-Patterns, d.h. Muster und Verfahren für ein professionelles Konfigurationsmanagement (bspw. nach Berczuk/Appleton). Diese ermöglichen eine hohe Produktivität und Agilität im Team. Im Optimalfall sind Muster und Verfahren in den Entwicklungsabteilungen eingeführt und dokumentiert, so dass in jedem Projekt darauf zurückgegriffen werden kann. Ein gut eingeführtes Projekt- und Konfigurationsmanagement ist Grundlage für ein effizientes Anforderungs-/Änderungs- und Release Management, eine weitestgehende Projektautomatisierung im Bereich Build- und Testmanagement sowie ein aussagekräftiges Reporting.
Referent:Thomas Obermüller
Der Referent Dipl.-Informatiker Herr Thomas Obermüller war langjährig international als ITProjektmanager und Consultant unter anderem bei namhaften Unternehmen wie IBM UBG Hamburg, SPM Technologies Berlin und SDS Wien tätig. Heute ist er für die Berliner Firma elego als Software CM-Consultant und -Trainer, sowie als Projektmanager für SPI-Projekte unterwegs.
Anmeldung:
Alle Veranstaltungen der Fachgruppe Projektmanagement Franken finden im Rahmen der Software-Offensive Bayern statt. Die Teilnahme ist kostenlos!
Bitte teilen Sie uns via e-Mail formlos bis spätestens 26.02.2008 bis 12.00 Uhr mit, wenn Sie am Treffen am 27.02.2008 teilnehmen möchten.

Michaela Finnie
Communication Manager
Fon: +49 9131 78 00 829
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